| Wellendichtung |
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Die Espey Burgmann Wellendichtung ist eine Labyrinthdichtung zur Abdichtung
von Gasen, Stäuben und Dämpfen. Die Dichtringe sind im Gehäuse beweglich
gelagert und dichten radial zur Welle ab. Durch dieses Konstruktionsprinzip wird
die Dichtung mit einem sehr geringen Betriebsspalt gefahren. Sie benötigt keine
zusätzliche Schmierung und ist für Trockenlauf ausgelegt. Ein weiterer Vorteil ist,
dass keine Dichtungskomponenten auf der Welle montiert werden, die
zusätzliche Wellenschwingungen generieren. Die Anzahl der Dichtringe und die
Gehäuseausführung werden durch die Betriebsparameter bestimmt. Im
Vergleich mit anderen Dichtsystemen ist sie extrem kurzbauend. |
| Dichtring |
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Die Dichtringe sind in geteilter und ungeteilter Ausführung lieferbar. Die geteilte
Version ist bis zu einem Betriebsdruck von 20 bar vorgesehen. Der Vorteil von
mehrteiligen Ringen liegt in der optimalen Montage. Im Hochdruckbereich
pe > 20 bar werden ungeteilte Dichtringe eingesetzt. Dabei ist der Dichtring einteilig und besteht aus zwei Komponenten: einem Kohlering und einer Bandage, in der der Kohlering eingeschrumpft ist. Durch dieses Konstruktionsprinzip erhält er seine Formstabilität. Die Anzahl der Dichtringe variiert von einem bis zu sechs Ringen, in Ausnahmefällen auch eine höhere Ringzahl. Diese wird bestimmt durch die Betriebsparameter. |
| Gehäuse / Kammern |
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Zur Aufnahme der Dichtringe gibt es zwei technische Möglichkeiten: das
horizontal geteilte Gehäuse oder die Kammerausführung. Horizontal geteilte
Gehäuse sind leicht montierbar. Die Demontage der Maschine beim Austausch
der Dichtringe ist daher nicht notwendig. Gehäuse im Niederdruckbereich in
Kammerausführung sind eine preiswerte Alternative zu den horizontal geteilten
Gehäusen. Hierbei handelt es sich um ein Baukastensystem, bei dem die
einzelnen Dichtungsteile wie Kammer, Zwischenkammer, Fett- und
Sperrgaskammer je nach Betriebsbedingungen zusammengestellt werden. |
| Sperrgas |
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Wellendichtungen, die mit Sperrgas beaufschlagt werden, dichten z.B.
feststoffbeladene, toxische und brennbare Gase ab und verhindern ein Austreten
des abzudichtenden Mediums an die Atmosphäre. Dabei muss der
Sperrgasdruck immer über dem des Mediums liegen. Im Hochtemperaturbereich
kühlt das Sperrgas gleichzeitig die Wellendichtung. Die Betriebstemperatur des
abzudichtenden Mediums beträgt maximal 700°C. |
| Absaugung |
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Der Absauganschluss dient zur gezielten Abführung der Leckage, z.B. in den
Niederdruckbereich der Maschine (Saugseite). Der Mediumsaustritt an die
Atmosphäre wird verringert bzw. verhindert. |
| Fettsperre |
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Zur Erhöhung der Dichtheit können bei verschiedenen Dichtungen in
Niederdruckausführung Fettsperren aktiviert werden. Durch die Fettsperre wird
der Gasdurchsatz um bis zu 85 % reduziert. Der Einsatz der Fettsperre empfiehlt
sich jedoch nur bei niedrigen Betriebsdrücken (pe bis 0,5 bar) und einer
Betriebstemperatur von maximal 300°C, da sonst das Fett ausgeblasen wird. |
| Allgemeines |
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Je nach Einsatzfall können Sperrgasanschluss, Absaugung und Fettsperre
kombiniert werden.Die Wellenausführung muss dem jeweiligen Dichtungstyp
angepasst sein (z.B. Oberflächenhärte und –rauhigkeit). Auf Wunsch wird eine
geeignete Wellenhülse mitgeliefert. |





