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Baureihe WKA 802 HD
Wellendichtungen der Baureihe WKA 802 HD sind komplett vormontierte Einheiten, die für Hochdruckanwendungen
(pe < 250 bar) konzipiert wurden z.B. für Dampfturbinen, Turbokompressorer, Verdichter. Der Dichtring ist für hohe Differenzdrücke ausgelegt. Er ist einteilig und besteht aus zwei Komponenten: einem Kohlering und einer Bandage, in der der Kohlering eingeschrumpft ist. Durch dieses Konstruktionsprinzip erhält er seine Formstabilität. Ein Dämpfungselement verhindert ein Aufschwingen des Dichtringes im drucklosen Maschinenbetrieb. Die Dichtung ist ein Baukastensystem, bei dem die einzelnen Dichtungsteile wie Kammer, Laternenkammer, Laterne und Sperrgaskammer je nach Betriebsbedingungen hintereinander zusammengestellt werden.

- Cartridge-Dichtung
- Kammerausführung, auf Wunsch mit
  Aufnahmegehäuse und Deckel
- axial kurzbauend
- Dichtring einteilig
- Schwingungsdämpfung
- Spaltdichtung
- standardisierte Abmessungen
Einsatzgrenzen ( wichtiger Hinweis)
Betriebsdruck (pe) pro Dichtung 0,9 ... 250 bar
Betriebstemperatur -120 ... 200°C
Gleitgeschwindigkeit max. 150 m/s
Wellendurchmesser 20 ... 200 mm
Radialspalt (Welle/Gehäuse) 1 mm
empfohlene Oberflächenhärte > 70 HRC
(Beschichtung Welle oder Hülse)  

Werkstoffe  
Dichtring mit Bandage Dichtring Kohlegrafit E10C, E10K
  Bandage Titan
Kammer- und Gehäuseteile Edelstahl 1.4021, 1.4571
  Hastelloy®, Titan, Inconel®
Nebendichtung / Elastomere Fluorkautschuk (Viton®), Nitril-
  Butadien-Kautschuk (Perbunan®),
  Perfluorkautschuk (Kalrez®)
Nebendichtung / Flachdichtung Statotherm® HT, KSiL C 4400®


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Wichtiger Hinweis

Alle technischen Angaben beruhen auf umfangreichen Versuchen und unserer langjährigen Praxiserfahrung. Aufgrund der Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten können sie jedoch nur als Richtwert angesehen werden. Eine Gewährleistung im Einzelfall ist nur möglich, wenn uns die genauen Einsatzbedingungen bekannt sind und dies in einer gesonderten Vereinbarung bestätigt wurde.

Bei besonders kritischen Betriebsbedingungen, z.B. bei Mischprodukten, empfehlen wir eine Beratung durch unsere Fachingenieure. Grundsätzlich ist zu beachten, daß die angegebenen Einsatzgrenzen sich gegenseitig beeinflussen, und somit nicht alle maximalen Werte gleichzeitig in Anspruch genommen werden können.

Änderungen vorbehalten.